Die Geschichte mit Ke*mal

Als ich also mit Ke*mal ins Gespräch kam, erzählte er mir seine Geschichte.

[Kurzfassung] Mit 16 Jahren kam er durch seinen Bruder zu den Hel*lsang*els… Dabei kam er nicht an illega*len „Geschäften“ vorbei… Als er nach mehreren Jahren aus der Gang ausstieg, musste er 8 Jahre absitzen… und kam danach auf bewährung raus. K. ist in den 70er Jahren in Deutschland geboren als Sohn einer aus Maze*donien stammenden Familie. Als er auf Bewährung raus kam, musste er deshalb für 4 (oder 5 Jahre) Europa verlassen und kam so zurück nach Mazedonien (sein Vaterland) wo er sich aber kaum Zuhause fühlen konnte. Er kannte dort lediglich seine Grossmutter und ein paar wenige Verwandte- die Sprache kann er so einigermaßen sprechen, aber auch nicht perfekt…

 

So kamm es also, dass ich mich kurzerhand und somit sehr spontan entschied, Ke*mal zu mir ins Hostel einzuladen…

Hier einige Fotos des eher freakigen Hostels („Uni*ty Hostel“)

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Ke*mal wuchs mir, während den nächsten drei Tage (bis zu meiner Abreise), als (m)einen treuen Begleiter (und Dolmetscher) ans Herz. Wir  verbringen diese Tage also nonstop zusammen; selbst im Hostel sind wird fast Tag und Nacht zusammen. Er begleitete mich am Dienstag und Mittwoch zur Grenze, wo wir alsdann zusammen als Volontär bei der Flüchtlings-Versorgung (indirekt)halfen_ dies wäre dann wieder eine andere Spannende Geschichte, welche ich vielleicht nachträglich noch im MK-Tagebuch erzählen werde…

Also, hier nochmals einige Worte zu Ke*mal: K. ist also obdachlos, hat aber eine gepflegte Erscheinung. Er ist sehr hilfbereit, freundlich und hat eine angenehme, sympatische, wenn auch etwas bedrückte Ausstrahlung (was auch verständlich ist- in seiner Lage). Ke*mal ist gelernter Koch, könnte eigentlich eine Stelle als Koch annehmen- doch geht das nicht-> weil er keine Wohnung (Adresse) hat. Eine Wohnung hat er nicht, weil er sozusagen keine Chance hat, das benötigte „Kleingeld“ zusammeln, um drei Wohnungsmieten als Kaution voraus zu bezahlen. Seine Mutter in Deutschland würde ihn unterstützen, aber sein Vater lässt das auf keinen Fall zu… Dieser hat ihn seit Jahren nicht mehr sprechen wollen…. D-:

 

Ich hatte ihm bei meiner Abreise noch meine restlichen Denar gegeben und versprach ihm eine kleine Summer zu überweisen. Nun fehlen ihm noch 150 Euro, welche er fast unmöglich auftreiben kann, um die notwendige Kaution bezahlen zu können (damit er eine Wohnung/ einen Wohnungsvertrag zu bekommen und es ihm somit möglich wird eine Stelle als Koch annehmen zu können und ein geordnetes Leben zu führen). Auf Grund persönlicher Prinzipien (Mein Finanzhaushalt ist eisern berechnet, da ich selber für ein halbes Jahr nichts verdienen werde…) , habe ich ihm gesagt, werde ich ihm das Geld nicht geben… aber würde seine Geschichte hier posten um evtl. Freunde zu moblisieren, welche sich als Teil-Sponsor ganz persönlich melden können.

Falls du es auf dem Herzen hast, Ke*mal ganz persönlich zu suporten (finanziell und/ oder im Gebet), dann bitte ich dich, mir dies bald möglichst mitzuteilen. Er würde sich freuen auch über persönlichen Kontakt zu möglichen Sponsoren.
Und wenn du keinen Kontakt zu mir persönlich hast, dann kannst du unten auf dieser Seite einen Beitrag posten (welcher auf Wunsch gegebenenfalls auch „unsichtbar“ bleibt)- ich würde mich alsdann bei dir persönlich melden.

Vielen Dank für dein Interesse.

 

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