Infrastruktur in Angola:

Abfallentsorgung:
  Der Abfall wird teils ganz normal wie bei uns in Containern, Abfalleimern am Strassenrand zur Abfuhr bereit gestellt. Diese Infrastruktur besteht tur Zeit jedoch nur ind den modernen Stadtteilen. In „Aussenviertel“ kommt es oft vor dass sich zwar solche „Sammelstellen bilden“ diese aber nicht (immer so „schnell“) abgeführt werden. Als Sammelort eignen sich gut unbebaute Parzellen wie auch oft ganz einfach an Strassenränder. Der Abfallberg reduziert sich dann fast von selbst, wenn immer jemand das gefühl hat das ea wiedermal nötig ist „aufzuräumen“. Dann nämlich, wird,das ganze in Brand gesteckt. Was übrig bleibt sind dann halt vorallen die vielen leeren getränkedosen und auch Glas.
Öfters sieht man Autofracks abseits von Strassen.
Tendenziell wir es bevorzugt, die Abfallhaufen im der Abenddämmerung oder nach einbruch der Dunkelheit an zu zünden. Gut, wenn man spätestens bis dann die frisch gewaschene Wäsche abgehängt hat 😉

Abfall-"Sammelstelle" zwischen einer Hauptstrasse und einem Häuserblock

Abfall-„Sammelstelle“ zwischen einer Hauptstrasse und einem Häuserblock

WP_20150816_08_Müllhaufen

Hier sieht man einen „klassischen Müllberg“ nach dem er einst mal angezündet wurde. Auf der rechten Seite kann man die vielen geschwärzten Dosen und Flaschen erkennen.

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*freu* Also das gibt’s hier auch – Wenn auch eher die Ausnahme 😉

Abwasser:
Das läuft in die Kanalisation und fliesst dann weiter… Es gibt auch hier Kläranlagen- ein paar wenige.
Doch nicht selten fliesst selbst in Luandas Aussenquartieren (was ein sehr grosser Anteil ist), zumindest einen nestimmten Teil des Abwassers (von Küche oder Hofplatz) auf offene Strasse.
Es kommt auch vor, dass es teils nach „Abwasser“ riecht.

 

Dies kann allerdings auch in einem 50 USD Guesthouse oder 70 USD Pension vorkommen, sobald man das Bad betritt. Den anscheinend ist die clevere Verbreitung von Sifons noch nicht all zu Verbreitet.
[Diese Technik verhindert, dass üble Gerüche des Abwassers über den Weg des Abflussrohres bei Badewanne/Dusche/Spühlbecken/usw.] hochkommen können]

Einkaufen:
In Luanda gibt es vorallem entlang der Hauptstrassen viele Geschäfte. Da kann man so vieles kaufen: Waschmaschinen, Möbel- & Kücheneinrichtungen, Schuhe, Computer, usw.
Wer hier einkauft- bezahlt in etwaso viel wie wenn man es bei uns kauft!!!!!
Luanda war bis vor kurzer Zeit eine der Teuersten Städte der Welt!*
Aber Hautsächlich läuft das Geschäft auf der Strasse ab. Und wenn ich hier schreibe „auf der Strasse“ dann ist das im Wort-wörtlichsten Sinne (auch) zu verstehen! Natürlich sind da die Marktplätze und die Verkausstände an der Strasse. Aber durchaus kann man folgende Artikel auch vom Autoaus kaufen, sofern der Verkehrsfluss dies zulässt (ansonsten hält man einfach kurz am Strassenrand und winkt einem Anbieter der gewünschten Sache).
Also hier eine Liste:

Eigentypisch - Verkäuferin auf der Strasse

Eigentypisch – Verkäuferin auf der Strasse

– CDs
– Handcover
– Besen
– Nüsse
– Popcorn
– Duschbrause/ -schlauch
– Prepaidkarten (Unicel od. Movicel)
– Heckenschäre
– Kopfhörer
– ferngesteuerte Autos
– Bedezimmerspiegel mit vormontierter Lampe!
– Autoscheibenwischer
– Auto-Fussteppich
– Kleiderständer [sollte man schon das gewisse Auto haben wegen der Grösse ;-)]
– Sonnenbrille
– Parfum
– USB-Ladekabel (Adapter)
– Kleider- (Fusel-)Roller
– Coca Cola, Red Bull (eisgekühlt- versteht sich!)
– Handtaschen
– Gartenschlauch
– Hündlein (in echt!!)
– Insektenkillertools: In der Sprühdose oder als „Elektro-Fliegentätscher“
– Feuerlöscher
– Sandalen
– Halsketten
– usw.

 

*Hier ein kleiner Beitrag aus dem WorldWideWeb:
Lebenshaltungskosten in Afrika und dem Nahen Osten
Lange Jahre führte die angolanische Hauptstadt Luanda das weltweite ECA International Lebenshaltungskostenranking an. Nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr geht der „Abwärtstrend“ weiter und die Stadt fällt gar aus den Top 10 heraus. Trotzdem bleibt Luanda als elfter des weltweiten Rankings teuerster Standort Afrikas. „Schlusslicht“ in Afrika ist das ägyptische Alexandria (235. Rang weltweit).
Quelle: http://www.eca-international.com/news/press_releases/7543/

WP_20150814_10_28_22_Pro (2015_08_15 01_07_59 UTC)

Elektirker (fast) „SUVA-gerecht“ bei der alltäglichen Arbeit 😀

Elektri:zität:

…gibt es in Luanda wie bei uns (in Europa).
Stromzuleitungen, Sicherungskästen,
Steckdosen. Die Strassen sind ins
besondere in,den modernen Stadtteilen
beleuchtet,wie bei uns. Sobald man aber
in eine Seitenstrasse kommt,oder in,
einem Aussenquartier unterwegs ist,
wird es sehr schnell (sehr) dunkel.
Wer „das nötige Kleingeld dazu hat“,
wie es Vivi pflegt zu sagen,
der montiert an seiner Einfahrt eine
bis mehrere Leuchten. Diese erhellen
dann ein wenug die Quartierstrasse
und die Grundstückeinfahrt.
Tatsache ist, dass der Strom täglich
mehrere Stunden (Aussenquartieren)
ausfällt. Hier ist man gut dran, wenn
V die nötige Infrastruktur selber hat:
(Not)Stromagregat inkl. Dieseltank 🙂
Wer sich das nicht leiten kann (will),
der versucht sich vielleicht beim etwas
reichern Nachbar irgendwie ans Netz
zu hängen 😉

 

Essen:
Ohne (grosse) Worte

Krapen

Krapen- zum Abrunden nach feinem Essen (70 Sfr/ Kg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trokenfisch mit Salz eingerieben - am trocknen unter der prallen Sonne (sieht hier jemand Fliegen??!!)

Trokenfisch mit Salz eingerieben – am trocknen unter der prallen Sonne (sieht hier jemand Fliegen??!!)

Nur das ich`s gseit han: "Ich han nid devo gässe!!!": Lerckerer(?) Raupenauflauf...

Nur das ich`s gseit han: „Ich han nid devo gässe!!!“:
Lerckerer(?) Raupenauflauf…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sanitäranlagen:

Wer diese Marktlücke (mit dieser Erfindung) in Angola schliesst, könnte gutmöglich dabei noch Reich werden..

Wer diese Marktlücke (mit dieser Erfindung) in Angola schliesst, könnte gutmöglich dabei noch Reich werden..

einfach(st)e Toilette "Bitte spühlen nicht vergessen! Danke."

einfach(st)e Toilette „Bitte spühlen nicht vergessen! Danke.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strassen:
Da hab ich`s leider „verhängt“ einige skurile Löcher und Strassenschächte ohne Abdeckungen zu fotografieren… 🙁
Allgmein sind die Stassen nicht befestigt und daher sehr staubig.
In Luand, der Hauptstatd, gibt es aber sehr viele Strassen die geteert sind. Auch sämtliche Überland-Verbindungsstrassen eigentlich in gutem Zustand.

 

Wasser:
In Luanda gibt es woe bei uns wasser und Abwassersysteme. Diese sind jedoch nur in den modernen Stadteilen vorhanden. In den Aussenvierteln gibt es dann teils noch wasserzuleitungen. Wasser kommt dann und wann mal (manchmal tagelang nichts). Wer es sich leisten kann, besorgt sich einen Wassertank. Dazu passens ist dann auch,ein UV-Bestrahlungs-System mut welchem das Wasser behandelt wird. Wie das funtioniert, fragst du am besten das WWWeb 😉
Was ich dazu sagen kann ist, dass das Wasser regelmässig umgewälzt und „bestrahlt“ wir. Dieses Wasser ist sauber und riecht nach nichts- wird also durchaus so getrunken (ich habs nicht gemacht). Es enthält meines Wissens keine Zusätze wie Chlor o. Ä..

 

WP_20150806_09_19_18_Pro

„Einmal volltanken bitte!“ – Hier wird soeben unser Wassertank mit guter Wasserqualität aufgefüllt. (Sei am Rande erwähnt: Die Qualität hat ihren Preis -> 8 qm/100 Sfr!!! Zum Vergleich: in der Schweiz bezahlen wir ca. )

Im Vergleich zur Schweiz:
0.18 Rappen kostet ein Liter Trinkwasser im Durchschnitt. Ein Liter Mineralwasser kostet bei vergleichbarer Qualität rund 80 Rappen, also gut 440 mal mehr.
Man sei sich bewusst: Ein Liter Flaschenwasser kostet mittlerweile mehr als ein Liter Rohöl.

Infos über Schweizer Wasser