Isr*ael (15.12.2015)

Hallo zusammen,
Ich bin gut in Is-rael angekommen. Inzwischen bin ich schon fast eine woche in Jeru*sal*em. Es gefällt mir sehr; vorallem das strahlendschöne Wetter 😀

 

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WP_20151203_18_58_52_Pro  WP_20151203_18_58_10_Pro So arbeite ich hier im Garten – Esse jeweils bei verschiedenen Familien der Gemeinschaft zu Mittag – machen einmal die Woche Sport (wie in Südfrankreich) – haben Teamabende und feiern zusammen Gottesdienst im familiären Rahmen…

 

Und hier mein Gartenprojekt:

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Jerusalem (by night)

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Sportlektion zusammen mit Team ( am Samstagmorgen

WP_20151212_11_56_42_ProZur Zeit feiern wir hier in Israel Chanukka. Chanukka ist das „Fest der Lichter“. Es wird, aus evangelikaler Sicht, als ein Nicht-Bib*lisches Fest angeschaut. Die Geschichte über das fehlende Öl im Leuchter, wo trotzdem die Flamme nicht aus ging während 8 Tagen, ist angeblich im Buch der Makabärer (Katholiken haben dieses in ihrer Bibel integriert und gehört zu den so genannten „Apokryphen“, nachzulesen. Dabei wird während 8 Tagen jeden Tag eine Kerze/ Öllampe am Leuchter (nicht zu verwächseln mit der Menora-> mit sieben Kerzen/ Öllampen) angezündet. Die Chankkia sieht z. Bsp. so aus-> Chanukkia…wobi die 9. Kerze nicht zu den anderen eigentlichen Lichtern dazugezählt wird (da es ja um die acht Tage ging an welcher die Flamme nicht erlosch da kein Öl vorhanden war). Die „9.“ Kerze ist die „Anzündkerze“ für die anderen Lichter… WP_20151209_18_15_20_ProDabei feiert man ganz speziell in dem man viele Gebäcke, im speziellen Berliner in allen Variationen, herstellt und natürlich auch ist. Und zwar darum, weil eben diese Gebäcke mit Öl (fritiert) werden und somit auf das Öl hinweisen, das damals mangelte…Wir allerdings weisen bei der Gelegenheit viele Mitmenschen (Araber und Juden) darauf hin, dass Jes*us unser Licht ist… und erzählen ihnen bei einem Fest, wer Je*sus für uns ist und weshalb wir bald auch Weihnachten feiern. Dazu gibt es ein Festessen…

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…wo natürlich die Israelische Spezialität nicht fehlen darf: Humus (hergestllter „Brei“ aus Kicherebsen: mal mit Sesam, Oliven, Nüssen, usw. als Beilage)

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Das Is*raelische Geld (NIS- New Israel Shekel)WP_20151213_12_51_03_Pro

Während dem Familien-Gottesdienst singen wir auch hebräische und arabische Lieder:WP_20151213_19_27_07_Pro

Mehr berichte ich in Kürze (mache mich auf nach Betlehem)…

… Und hier einige wenige Bilder aus Bethlehem:

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Über das Sterben…

Hallo Welt,

Hier möchte ich, alsbald, einen Beitrag zum Thema Sterben, Tod und Ewigkeit verfassen; schliesslich kommt dieses Thema doch einige Male vor in meinem Blog…

 

Hier also zum ersten Teil einige Facts (von Wi*kipe*dia geklaut) zum Tod von Toše Proeski (-Siehe Tagebucheintrag Mazedonien _ Tag 2)

Tod

Skopje am 17. Oktober 2007

Toše Proeski starb am Morgen des 16. Oktober 2007 bei einem Autounfall auf der kroatischen Autobahn A 3 in der Nähe von Nova Gradiška. Proeski schlief auf dem Vordersitz seines Autos und verstarb noch an der Unfallstelle, nachdem das Auto auf einen Lastwagen geprallt war. Ebenfalls im Wagen war seine Produzentin Ljiljana Petrović, welche nur leicht verletzt wurde. Der Fahrer Georgij Georgijevski überlebte ebenfalls, jedoch mit schweren Kopfverletzungen. Nachträglich wurde bekanntgegeben, dass der Fahrer wegen Übermüdung eingeschlafen war und die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte.

Die Nachricht von Proeskis Tod löste im ehemaligen Jugoslawien Emotionen und Reaktionen aus, die weit über das Maß üblicher Trauer hinausgingen. Die kroatische Polizei erstattete anschließend Anzeige gegen den Fahrer Georgij Georgijevski. Die Polizei gab ebenfalls bekannt, dass der Airbag versagt hatte und die Kissen nicht aufgegangen waren. Direkt nach dem Unglück startete die Polizei eine Kampagne gegen zu schnelles Fahren auf der Autobahn unter dem Motto „Ne brže od života!“ („Nicht schneller als das Leben!“) mit Proeskis Foto auf den Bannern.

Direkt nach Bekanntgabe von Proeskis Tod versammelten sich Menschen auf den zentralen Plätzen in Mazedonien. Sie weinten, zündeten Kerzen zu seinem Gedenken an, brachten Blumen, Stofftiere, Plakate usw. Das Parlament legte eine offizielle Schweigeminute ein und unterbrach seine Arbeit im Anschluss. Sowohl der Präsident als auch der Premierminister bezogen Stellung zu dem Unglück und sprachen ihr Beileid aus. Die Fernsehsender in Mazedonien unterbrachen ihr Programm und berichteten ununterbrochen über das Unglück; sie zeigten Zuschauerumfragen, in denen die tiefe Betroffenheit der Bevölkerung deutlich wurde.

Der 17. Oktober (Tag der Beisetzung) wurde in Mazedonien zum Volkstrauertag erklärt. Proeski wurde mit allen Staats- und Kirchenehren beigesetzt. Zum Zeitpunkt seiner Beerdigung hatten die meisten Ämter und Geschäfte geschlossen. Taxis und Busse fuhren die Menschen kostenlos zur Beerdigung. Der mazedonische Premierminister Nikola Gruevski und der Präsident Branko Crvenkovski hielten neben anderen eine Trauerrede. Viele Prominente, Staatsmänner, Geistliche des ehemaligen Jugoslawien und ganz Europas wohnten der Beerdigung bei, darunter Svetlana Ceca Ražnatović, Vlado Georgijev, Željko Joksimović, Tijana Dapčević, Tamara Todevska, Jašar Ahmedovski, Toni Cetinski, Aki Rahimovski, Antonija Šola, Kaliopi Bukle, Karolina Gočeva, Vesna Petruševska, Arhiepiskop ohridsko-makedonski Stefan, Erwan Fouéré (Vertreter der EU), Jillien Milovanović (Abgesandte der USA), Hongwei Gao (Vertreterin von UNICEF).

Die Geschichte mit Ke*mal

Als ich also mit Ke*mal ins Gespräch kam, erzählte er mir seine Geschichte.

[Kurzfassung] Mit 16 Jahren kam er durch seinen Bruder zu den Hel*lsang*els… Dabei kam er nicht an illega*len „Geschäften“ vorbei… Als er nach mehreren Jahren aus der Gang ausstieg, musste er 8 Jahre absitzen… und kam danach auf bewährung raus. K. ist in den 70er Jahren in Deutschland geboren als Sohn einer aus Maze*donien stammenden Familie. Als er auf Bewährung raus kam, musste er deshalb für 4 (oder 5 Jahre) Europa verlassen und kam so zurück nach Mazedonien (sein Vaterland) wo er sich aber kaum Zuhause fühlen konnte. Er kannte dort lediglich seine Grossmutter und ein paar wenige Verwandte- die Sprache kann er so einigermaßen sprechen, aber auch nicht perfekt…

 

So kamm es also, dass ich mich kurzerhand und somit sehr spontan entschied, Ke*mal zu mir ins Hostel einzuladen…

Hier einige Fotos des eher freakigen Hostels („Uni*ty Hostel“)

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Ke*mal wuchs mir, während den nächsten drei Tage (bis zu meiner Abreise), als (m)einen treuen Begleiter (und Dolmetscher) ans Herz. Wir  verbringen diese Tage also nonstop zusammen; selbst im Hostel sind wird fast Tag und Nacht zusammen. Er begleitete mich am Dienstag und Mittwoch zur Grenze, wo wir alsdann zusammen als Volontär bei der Flüchtlings-Versorgung (indirekt)halfen_ dies wäre dann wieder eine andere Spannende Geschichte, welche ich vielleicht nachträglich noch im MK-Tagebuch erzählen werde…

Also, hier nochmals einige Worte zu Ke*mal: K. ist also obdachlos, hat aber eine gepflegte Erscheinung. Er ist sehr hilfbereit, freundlich und hat eine angenehme, sympatische, wenn auch etwas bedrückte Ausstrahlung (was auch verständlich ist- in seiner Lage). Ke*mal ist gelernter Koch, könnte eigentlich eine Stelle als Koch annehmen- doch geht das nicht-> weil er keine Wohnung (Adresse) hat. Eine Wohnung hat er nicht, weil er sozusagen keine Chance hat, das benötigte „Kleingeld“ zusammeln, um drei Wohnungsmieten als Kaution voraus zu bezahlen. Seine Mutter in Deutschland würde ihn unterstützen, aber sein Vater lässt das auf keinen Fall zu… Dieser hat ihn seit Jahren nicht mehr sprechen wollen…. D-:

 

Ich hatte ihm bei meiner Abreise noch meine restlichen Denar gegeben und versprach ihm eine kleine Summer zu überweisen. Nun fehlen ihm noch 150 Euro, welche er fast unmöglich auftreiben kann, um die notwendige Kaution bezahlen zu können (damit er eine Wohnung/ einen Wohnungsvertrag zu bekommen und es ihm somit möglich wird eine Stelle als Koch annehmen zu können und ein geordnetes Leben zu führen). Auf Grund persönlicher Prinzipien (Mein Finanzhaushalt ist eisern berechnet, da ich selber für ein halbes Jahr nichts verdienen werde…) , habe ich ihm gesagt, werde ich ihm das Geld nicht geben… aber würde seine Geschichte hier posten um evtl. Freunde zu moblisieren, welche sich als Teil-Sponsor ganz persönlich melden können.

Falls du es auf dem Herzen hast, Ke*mal ganz persönlich zu suporten (finanziell und/ oder im Gebet), dann bitte ich dich, mir dies bald möglichst mitzuteilen. Er würde sich freuen auch über persönlichen Kontakt zu möglichen Sponsoren.
Und wenn du keinen Kontakt zu mir persönlich hast, dann kannst du unten auf dieser Seite einen Beitrag posten (welcher auf Wunsch gegebenenfalls auch „unsichtbar“ bleibt)- ich würde mich alsdann bei dir persönlich melden.

Vielen Dank für dein Interesse.

 

Hier geht’s zurück zum MK-Tagebuch

Tagebuch Frankreich/ Israel (aktualisiert: 22.11.2015)

 

Liebe Freunde, es ist höchste Zeit das ich hier wieder mal was poste!!

Ich mach für einmal nicht all zu viele Worte, sondern gebe euch eifach ein wenig einblick in:

 

Die schöne Umgebung:

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Mein Arbeitsplatz:

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Tag_1

Nach einer etwas anstrengenden Reise, auf grund meines vielen Gepäcks, bin ich gut in Sis*teron (F) angekommen. Ich war froh umd die Hilfe von Steve, als ich nur kurz Zeit hatte, umzusteigen. Ich kannte Steve zuvor nicht, hatte aber mittels Freundesfreund ihn kontaktiert (danke Christ*opher)…

Also stand Steve pünktlich um 11:45 Uhr in Genf am Bahnhof bereit, als ich mit dem Zug ankam und nur 15 Minuten Zeit hatte zum Umsteigen. Ich trug meine Werkzeugkiste welche ca 30Kg wog und er nahm die zwei Rollkoffern und mein kleiner Rucksack… So ging das Umsteigen easy, nicht zuletzt auch dank unkomplitierter Zollpassierung :D.

Die Fahrt ging weiter in Richtung Grenoble, wo ich dann 45 Min. Zeit hatte umzusteigen, was dann auch (äusserst knap*) reichte fürs Umsteigen.

Wie war ich doch begeistert und sehr erstaunt, als ich in die Bahnhofshalle kam und den Klang eines Klaviers vernehmen konntr. Als ich aber nirgendwo eines erblicken konnte (was eigentlich auch nicht zu erwaren wäre; schliesslich befinden wir uns in einer BhfHalle), dachte ich, ich hätte mich getäuscht über die Echtheite des Klanges…

Wie war ich doch erstaunt, als 15 Min. später tatsächlich in einer Ecke ein Klavier i stehen sah =), woran eine junge Pasagierin sass und ihre Lebensfreude in eine wohlklingende Melodie verzauberte- zur inspiration aller Anwesenden

Grund meiner Mazedonienreise

Als ich ungefähr 10 Wochen nach meiner heftigen Lebenskrise 1995 eines Samstagnachmittags auf meinem Bett lag und etwas schlummerte (noch waren meine Depressiven Gemütszustände nicht ganz verschwunden…), hörte ich auf einmal (aktustisch!) wie jemand Rufte: „J****, was machst du? Du kannst jetzt nicht schlafen! Wir brauchen deine Hilfe!“
In jenem Moment erwachte ich aus meinem Schlummerschlaf, setzte mich aufrech hin, und sah in demselben Augenblick in meinem Geist(lichen Auge), das dieses Rufen von der anderen Seite des Adritatischen Meeres kam- und sogleich hatte ich „Mazedonien“ in meinem Munde (in meinen Gedanken).
Diese Vision hatte ich dermassen real erlebt, das es ein grfierendes Bild in mir hinterlies. Dies ist nun 20 Jahre her. In der vergangen Zeit habe ich immer wieder Mal darüber nachgesinnt, habe das Erlebnis bestimmten Menschen in bestimmten Situationen geschildert, in der Hoffnung das sich da was regen würde… Doch nichts geschah :-/…
…bis anfangs dieses Jahres. Denn seit mehreren Monaten ist in meinem Innern der Wunsch gewachsen, Mazedonien zu bereisen; weshalb und wozu- wusste ich nicht. So begann ich aufs Neue Kontakte nach MK zu suchen, und es war sehr hart und enorm schwierig! Ich meldetet mich bei einem „Newsticker“ an, welcher mich regelmässig auf Medienmitteilungen zum Stichwort „Mazedonien“ informierten (hier ein persönlicher Tip: Bevor du ein Land bereist, informiere dich vorgängig u. a. über die Medien; aber noch besser über Direktkontakte, über die politische, meteorologischen und kulturellen News!!)

So bekam ich mit, wie z. Bsp. anfangs Jahr einige Tag krigerische Zustände waren im norden von MK; wie die Regierung unter Druck geriet und darauf Neuwahlen für Frühjahr 2016 geplant wurden; wie die Situation mit den Flüchtlingsströmen MK trifft- und handelt, und wie Skopje zu einer sehr schönen und Modernen („prozigen“) Stadt umgebaut und renoviert (wurde) wird (siehe Fotos) und sich dabei hoch verschuldet…weil die Kosten plötzlich ein mehrfaches des urspr. geplanten Aufwandes betragen…

Und nun bin ich also hier… und es haben sich viele Türen aufeinmal geöffnet (aber erst im Gehen- was ein wenig Glaube voraussetzte).

Hier gehts zurück (bitte klicken)

Tagebuch in Mazedonien

Tag10_ —3. Einsatztag an der Grenze; Zug mit 1 Std. Abfahrtverspätung; Abschied von Ke*mal; (beinaheverpasster) Rückflug —folgt—

Tag 9_ 2. Einsatztag an der Grenze

Teure(re) Taxifahrt: Wir fahren mit „Muki“ (meinem Taxifahrer) zur Grenze nach Tab*ano*vce. Als wir ankamen verlangt er 30 Euro… Ich interveniere und mache ihn darauf aufmerksam das er am Telefon noch 20 Euro sagte… Darauf sagt er, ich muss ihn falsch verstanden haben… Ich bezahle ohne weitere Widerrede (obwohl ich mir sicher bin, dass ich 20 von 30 unterscheiden könne…!!!).
Als ich und K. dann zu Fuss noch eineinhalb Kilometer zu Fuss zur Grenze „Wandern“… reflektieren wir das „Szenario“ nochmals: Kemal redet mir ins Gewissen und sagt ich müsse „härter“ sein und nicht eifach so schnell kleinbei geben (- und so muss ich ihm Recht geben und notiere in meinem Kopf einen neuen Punkt zur Umsetzung 😀 – wie Reflektion doch einfach gut tut und einem weiter bringen kann!). Anscheinend hat „Muki“ die Situation zu seinem Vorteil genutz, da er wusste, dass dies meine letzte Fahrt sein wird, da ich morgen zurück fliegen werde…

Begegnung mit der Grenzwache: Kemal besitzt keinen Pass (mehr- da ihm dieser geklaut wurde, wie auch sein Handy_als er mal in einem Park übernachtete)- lediglich eine sw-Kopie… Davor sagte zu ihm noch: Wir werden kontrolliert werden (meine Erfahrung vom vergangenen Freitiag [Tag 6]) von der Grenzwache…
Und so stehen wir auch schon da und diskutieren, gestikulieren, lächeln so nett und unschuldig wie nur können :D… und ziehen nach einigen Minuten glücklich unseres Weges weiter… auf dem durch das sonst sehr ruhige Örtchen Tab*ano*vce, wo sich sonst kaum was reget ausser die Kühe (auf der Strasse) und die überigen Tiere sowie von Zeit zu Zeit ein Bauer mit dem Traktor….

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Ke*mal und ich nach erfolgreicher passierung der Grenzwache

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Ta*ban*ovce: Wo die Kühe noch Vortritt haben auf der Strasse 😀

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Ta*ba*novce_ I

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Ein Hinweis zur vor uns liegenden Grenze_hier, 300m vor dem Bahnhof von Ta*ba*novce

Anfänglichem „Widerstand“ am Einsatzort: (… Beitragt folgt später…)
Als wir auf dem eingezääunten Gelände ankommen, kommt alsbald ein Mann mit kräftiger Statur und weisst mich relativ forsch vom Gelände. Ich verstehe ihn wortwörtlich natürlich nicht-  durch seine Gestik und somit sein Wunsch unverkennbar klar. Ich widerstehe und denke einfach „halt- so nicht!“ Ke*mal ist grad auf der Toilette und so warte ich widerstrebend… bis „mein Dolmetscher“ kommt, zeige mich allerdings durch Gestik verständlich und gebe mich sanftmütig zu erkennen… Ke*mal kommt! (hat aber lange gedauert)… und so erklären wir dem Mann (welcher hier anscheinend „das Komando“ hat), wer wir sind und was wir wollen. Wir erklären das wir, zumindest ich, am vor drei Tagen bereits hier gearbeitet habe als Volontär. Er zeigt fast kein Verständins und erklärt und dann aber doch nach einigen Minuten Disskusion, das wenn wir morgen mit einer Kopie vom Pass kommen, wir evtl. mithelfen können. Wir kriegen als doch Platzverweis. „Nun gut“sagen wir uns, „gehen wir halt unsere Arbeit wo anders verrrichten…“ Denn eigentlich hatten wir nicht mal das Ziel gehabt auf dem Gelände selber zu helfen, sondern zwischen Bahnhofgelände (unzäunt) und der Grenze zu serbien… Als ich nämlich am drei Tage zuvor sah, wie es da aussah…

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… das es eigentlich auch an uns liegt, denn Müll, wieder einzusammeln, den wir hier indirekt auch mitbringen…
So kame es dann, dass wir uns anstatt der Zone zwischen Ankunftsbahnhof und ser*bische Grenze, und der Anfahrt zwischen Dörfchen und Bahnhof widtmeten. Da war so in etwa das selbe „Szenario“, da die Wochen zuvor etliche Flüchtlinge noch mit Busse und Taxi angereist sind zum Zielbahnhof, da sie keine Chancen auf den Zug hatten. Diese Transporte wurden dann aber kurzerhand von seitens der Regierung gesetzlich Verobten, weil diese zu illegalen „Schleppergeschäften“ führten…

Also machten wir uns an die Arbeit…

 

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Als wir so an der Arbeit waren, erkannten wir auf einmal, wie dieser selbe Mann uns zuwinkte… Als wir seinem „Ruf“ folgten, erklärte er uns dann freundlich und plötzlich sehr verständisvoll (möglicherweise weil er sah wozu wir wirklich entschieden sind), dass wir ab sofort auch auf dem Gelände helfen können- „heute“! 😀
Wie sehr freuten wir uns über diesen Bescheid! Nun hatten wir nämlich auch die Hoffnung wieder, selber da mit Essen versorgt zu werden (Mittagsessen). Und so kam es dann auch, als wir mithelfen konnten bei den Vorbereitungen…, dass wir selber von der Suppe und dem Brot essen durften…
Dabei lernten wir diverse Volontärs kennen, die aus Norwegen, Spanien, Frankreich, Italien usw. hierhin angereist waren- irgendwie waren darunter einige Freaks 😀 (- wie wir?!)

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Tag 8_  Heute mache ich mit Ke“mal einen Chillout-Tag. Dabei besuchen wir den Altmarkt und lernen uns besser kennen. K. erzählt mir viel interessantes über Sko*pje und zeigt mir einige wunderschöne Plätze in der Altstadt- unter anderem auch den Altmarkt, wo wir dann auch ein feines Mittagessen zu uns nehmen bei einem al*banischen Restaurant…

hier ein paar Fotos:

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Tag 7_Ich hatte mal wieder so eine „Spinnernacht“, wie ich sie gelegentlich mal habe (meist an einem Weekend/ Ferien). Dabei werfe ich sämtliche Prinzipien über Board und geniesse einfach den Moment: Da esse ich wann und wozu ich Lust habe, trinke auch gern mal ein NRG-Drink und schreibe Blog, surfe im Internet und lese spannende Artikel die mich intetessieren, schaue mir Clips an, höre Webstreamradio, und oder schreibe in Foren oder Chats mit anderen übet „Gott und die Welt“…- bis es langsam hell wurde draussen. DANN erst überkommt mich der Wunsch, doch noch ein klein(st) wenig vernünftig zu sein und mich, wenn auch nur für zwei, drei Stunden hin zu legen…;D

Für mehr reicht es dann auch nicht. Ich stehe alsbald wieder auf und fühle mich sogar fit. [mann kann das mit dem Aufladen des Handyakkus vergleichen, welcher man mal nur so schnell für 30 Minute aufläd, danach das Symbol zwar schon beinahe 100% anzeigt, die Leistung aber logischerweise sehr viel schneller abnimmt…- so war dann auch ungefähr mein Tag kräftemässig im „Standby-Modus“]

…wie auch immer…

Ich besuche also den GD einer kleinen Gemeinde…und fahre anschliessend mit zwei netten Jungs zum Mittagessen…

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Inzwischen ist 16 Uhr und ich komme bei meiner neuen Unterkunft an- in Uni*ty Hos*tel. Das ist eine echt schmucke und freakige „Wohngemeinschaft“! Die Leute hier sind easy drauf und für Gespräche gut zu haben, insbesondere das Staff-Personal 🙂

Ich geniesse noch eine ruhige Stunde bevor ich zum Abend-GD von Ih*op Sk0*pje gehe…
Es ist einfach genial! Wir sind ca. 15 Personen und sehr international gesmischt. Mind. fünf Personen sind Missionnare und Evangelisten. Einige sind Alb*aner (eine Zielgruppegeht von Ih*op)… Der Lobpreis ist herzbewegend und die Worte eines alten Mannes (Missionar aus den USA) sprechen mich an….

 

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Abendgottesdienst im ih*op in der Innenstadt_hier in einem bescheidenen, kleinen dafür umso familiäreren Rahmen 😀 <3

Als ich danach zurück ins Uni*ty Hostel gehen möchte, begene ich einem „Bettler“ den ich schon einem Tag zuvor etwas gegeben hatte (aber nicht viel). Diesmal möchte ich ihn mit etwas mehr segnen und lege ihm eine 100er Note hin (ca.1,70 Sfr.- für mich „Nichts“, für ihn aber ein mehrfaches wert). Als ich weiter gehe sehe ich sogleich einen weiteren Mann auf dem Boden sitzen. Ich bin grad etwas überrasch, hatte ich ihn davor noch nie gesehen, und gehe auch bei ihm vorbei…
Als ich ihm ne Kleinigkeit gab, fragt er mich: „Where did you come from?“ Ich sage ihm „From Switzerland.“ Darauf sagt er: „Hey, ich bin Deutscher!!“
… Und so nahm die Geschicht ihren lauf… (die folgenden drei Tagen wächst „Kem*al“ mir ans Herz und wir verbringen fast nonstopp Zeit miteinander…- Mehr zu seiner Geschichte gibt`s hier – bitte klicken).

Mein neuer Freund und Bruder Ke*mal- Mazedonier aus Deutschland

Tag 6_Der heutige Tag ist nicht gross spektakulär
Es regnet ununterbrochen, bin den Tag über hauptsächlich im (Urb*an) Hostel. Um 16 Uhr besucht mich Ig* or kurz und gehen kurzum in sein Zuhause, wo Mir*jam, seine Frau, einen feinen norwegischen „Kuchen“ auftischte. Als wir in die gute warme Stube kamen, war diese reichlich dekoriert mit Kerzen und Servietten, der Duft des Kuchens umschmeilchete einem und die Musik im Hintergrund (worshiplivestream direkt von ihopkc) vervollständigte die nette Ambience fast zur Vollkommenheit ab. Zu unserem „Kuchen“ gab es Vanilleeis, Banane und Schokoaufstrich als gelungene, beinahe unwiderstehlichen Versüssung des feierlichen Sonntags dazu ;-P *leeecker*

Ig*or und Mir*jam sind seit zwei Jahren verheiratet und leiten hiervin Sk*opje das hop (hou*se of pra*yer). Wir unterhielten uns angeregt über eines Jeden Lebensweg (-Führung), über sehenswerte Filme und den Schwerpunkt eines jeden Zukunftsinnes; man könnteves auch Lebensvision nennen. Das war auserordentlich spannend!!

Als ich dann gegen 19 Uhr mich auf den Weg nach „Nachhause“ machte, empfand ich, dass Gott sich mit mir über eine kleine aber durchaus wichtige Angelegenheit unterhalten möchte- bei einer feinen Pizza. Ich liebe solche „Berabredungen“, denn eigentlich kommt ein solcher Moment einem gemütlichen Abend zu zweit (seufz-„Eva“ wo bist du!!?) gleich. Das war sehr wohltuend, inspirierend und natürlich besonders fein für den Bauch 😀 Worüber wir uns unterhielten?- sorry, top tecret!!! 😉

Tag 5_1. Einsatztag an der Grenze

Heute ist ein interessanter, erlebnisreicher und herzberührender Tag! Mit diesem Tag komme ich dem Grund meiner Mazedonienreise einen riesigen Schritt näher- ja 1:1 !!! =)

Ich stehe kurz nach 5 Uhr auf, denn um 7:15 Uhr fährt mein Bus, zurück nach Sko*pje. Davor packe ich meine sieben Sachen und laufe zu meinem Vermieter um ihm den Schlüssel des Apartments zurück zu bringe. Von da aus irre ich dann durch die Stadt *nervnerv!!grrr*…, da mein Navi auf einmal spinnt (?)!! (was bisher eigentlich einwandfrei funtionierte) …und beinahe hätte ich den Bus verpasst; dann wären meine Pläne für heute ins Wasser gefallen. Gott sei gedankt, gibt es die Taxis =D

In Sko*pje angekommen, schnappe ich mir sogleich ein weiteres Taxi und komme gerade rechtzeitig zum abgemachten Treffunkt; wo die freiwilligen Helfer die Letzten Hilfsgüter in die Autos packen.

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Eines von unseren Einsatzautos

Eines von unseren Einsatzautos

Von hier fahren wir gute 40 km biz zur Grenze. Doch noch bevor wir durch das winzige Dörflein Tabanovce zum noch kleineren „Endbahnhof“ (vor der Grenze) ankommen, werden wir auf der Zufahrtsstrasse von der Polizei angehalten und kurz kontrolliert. „Kurz“ traf dann auch auf alle Helfer zu (inkl. mir =), bis auf die eine Familie aus dem Kanton Bern, welche zu unserem Team gehörten. Diese waren mit ihrem Auto angereist (ca 20 Std) und halfen bereits seit sieben Tagen im Einsatz [einkaufen, abpacken, vetteilen, einkaufen, abpacken,…]

Eben gestern las ich noch darüber…: Wer im Ausland (spaz. Osteuropa) mit Kindern untetwegs ist muss belegen, dass es auch die eigenen Kinder sind. Und wenn nur ein Elternteil mit diesen unterwegs ist, benötigt dieser eine schriftl. Bestätigung des Ehepartner … 🙂

Hier im Hintergrund die Polizei welche einen super Arbeit leistet! :-)

Hier im Hintergrund die Polizei welche einen super Arbeit leistet! 🙂

Dies war dann aber auch keine grosse Sache, denn- die ganze Familie war „komplet“ und konnte sich „rot-weiss“ ausweisen 😉

Und nun einige Bilder dessen wie es weiter ging…

 

 

…..

Als ich in mein wohlvertrautes Hostel (Urban) zurück kam [schlief von Mo auf Di bereits dort], war ich so müde, dass ich mich ers mal etwas hinlegte und ca. eine Stunde schlief zzzzZzzZZzZZZ…

Alsdann stand ich auf und ging zu einer weitern „Session“ von (i)hop-Sko*pje (wie am Montag). Kann ich nur sagen: „dito“ (1. Tag)!!!

Tag 4_heute war ich auf der See von Oh*rid.

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Das ist „Bobi“, er fährt mit mir eine Stunde auf See. Er bereitet hier einen feinen türkischen Kaffee zu 😀

Anschliessend habe ich das Schloss besucht und mir ein wenig die Altstadt angeschaut. Am abend war ich dann bei der Familie eingeladen (welche mir das Apartment vetmieteten) welche mir mazedonische spazialitäten auftischten; unter anderem mazedonischer Wein, als auch Walnüsse mit Honig…

Ich war dann schon sehr übetrascht als ich gegen Ende meines gut dreistündigen Besuches erfuhr, dass der Gastgeber in mir einen potenziellen… -lassen wir das Thema B-)

Hier nun ein paar Eindrücke von dem Wunderschönen Ort

Und noch ein paar Fotos mehr…

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Tag 3_Oh*rid_Heute mach ich mir einen Pyjamatag in meiem neuen Zuhause. Es ist total das passende (Regen-)Wetter dazu 😉

 

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In diesem Haus bekam ich eines Tipps eines Freundes ein grossräumiges Apartement mit schöner Aussicht

 

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Tag 2_Sko*pje / Oh*rid

Die „Taxifahrt“ zur späten Abendstunde von Sko*pje nach Oh* hrid ähnelte dem Flug von Zürich nach Sko*pje (gestern). Der Taxichauffure „Muki“, welcher ein inoffizieller Taxifahrer war (also keine offizielle Taxifahrerlizent hatte) fuhr mich gestern ja zu meinem Hostel. Er sagte er würde mich für 40 Euro nach Ohr*rid fahren. Als ich ihm dann anrief heute morgen früh, sagte er mir, er wäre gerade unterwegs nach Sofia und käme gegen 20 Uhr zurück. Wenn ich warte würde er mich noch fahren. Als er also kam, fuhr er mit mir los und erhielt von seinem „Onkel“ ein Aruf, das dieser nach Oh*rid fahren müsste heute Nacht… da er morgenfrüh einen Auftrag dor habe.

(Hier eine Bemerkung: Die Fahrtdauer von Sko“pje nach Oh*rid dauert ca 2 1/2 Std., wobei ein Teil von den 180 Km über die Autobahn geht und dann über zwei „Berge-Pässe)

So kam es das wir uns in einer Autbahnraststätte trafen und einen Fliegenden Fahrzeugwechsel machten, nachdem wir ein Kaffe zudritt getrunken hatten. Dieser ältere Fahrer, 62 Jahre, hatte echt das Gefühl, es könne nichts passieren bei seinem Fahrstil. Im Extremfall fuhr er tatsächlich 130 Stundenkilomer – auf der Nebenstrasse!!!!! Bei Nacht!!! Mit Schlaglöcher in der Strasse die zu gefährlichen Ausweichmanöver führen …. sehr schlechten Lichtverhältnissen (Strassen = Null-beleuchtugn überland und Autoschein werfer „scheinen“ eher einen Schein zu werfen der Nützlich sein könnte- in wahrheit aber nicht eine weite Leuchtkraft hatten)….

Dann geschah etwas was eher undenkbar war- doch es geschah! Da war tatsächlich zur späten Stunde, kurz vor 23 Uhr auf einer Überlandstrasse ein Zigeuner mit seinem Wagen, natürlich ohne Licht, unterwegs. Und als das nicht schon genug gefährlich wär, trat die Situation tatsächlich noch in einer unübersichtlichen Kurve auf….
Unser „Glück“, ich nenne dass Bewahrung von Gott, fuhr hinter diesem Pferdefuhrwerk bereits ein Auto schleichend dahin, das dann aber Licht hatte.

Zuvor bat ich den Taxifahrer zweimal, er möge bitte etwas langsamer fahren, nach dem ich ihn auf ein Fahrrad vor uns aufmerksam machte das ebenfalls kein Licht hatte.

So meinte tatsächlich dieser Taxifahrer, da ihm in den vergangenen 30 Jahren nie etwas passiert war, ihm auch nichts passieren könnte. Schliesslich fahre er diese Strecke täglich zwei bis drei Male hin und zurück! Was für einen üble, naive Selbsteinschätzung!!!

Da sind sie dann jeweils wieder diese Momente wo ich mich frage, was wäre wenn heute meine letzter Tag war und ich in Ruhe mir sage: „Ich werde bei Je*sus sein.“

Tag 1_Zürich/ Sko*pje

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Hallo zusammen, nach einem kleinen Adrenalischub, bin ich, Gott sei Dank!, mit ca. 1 Std. Verspätung, gesund in Skopje angekommen. Als wir über Skopje das Ziel erreicht hatten, mussten wir auf Grund des dichten Nebels „in die Warteschlaufe“… Ich fliege ja nicht das erste mal… Aber sowas hab ich bisher noch nie gesagt bekommen- aber was soll’s, muss es offensichtlich geben…

Der Pilot wollte mit den Worten „wir haben noch genügend Treibstoff für eine Stunde…“ warscheinlich etwas beruhigen; hat er auch (fast)…

Also kreisten wir 10-15-20-25 Minuten…und ich fragte mich: was wenn der Nebel nicht verschwindet? Notlandung- wo es kein Nebel gibt?…

dann die (fast) erfreueliche Mitteilung: „Die Minimumsichtweite von 700 m ist erreicht, was reichen „sollte““…. Diese kleine Wörtchen „sollte“ löste in mir dann jedoch etwas Unbehagen aus. Für mich klang dies inetwa soviel wie „…nicht ganz sicher…“

Also setzten wir zur Landung an mit underem kleinen Flugzeug… tauchten in den Nebel ein… (eine bisschen knisternde Spannung meine ich im innern des Flugzeuges gespürt zu haben)…- und plötzlich verspürte ich leibhaftig, was mein Physiklehrer uns damals über „Fliehkräfte“ lehrte, denn es drückte uns unsacht in unsere Sitze…während der Pilot kurz vor dem Aufsetzen durchstartete (wieder hoch zog)!!!??!?…

„Huch- hallelujah, bin noch am leben! Nichts passiert!!“…

So gingen wir in die zweite Rund und kreisten weitere 20 Minuten. In solchen Situationen beginne ich dann ernsthaft „prophetisch“ Gott zu fragen: „Ist das, Herr, meine (letzte)Stunde?“ und so fragte ich mich weiter „Was währe wenn…“ Inzwischen kreiste nicht nur das Flugzeug am Himmel, sondern des Weitern auch meine Gedanken…

Solche Momente habe ich regelmässig- so ca. alle zwei Jahre einmal, wo ich mich mit dem Tod intensiver auseinander setze(n muss); diesmal bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats… Ich mag sie nicht; und doch bin ich immer wieder dankbar in und nach solchen StausQuo-Momenten, denn mir wir immer wieder bewusst: ich kann sehlenruhig von dieser Welt gehen- ohne Angst davor „Was kommt dann?“…

Ich empfand inneren Frieden, denn ich glaube, dass…

Als nach weiteren 15 Minuten die Mitteilung kam, dass wir zur Landung ansetzen würden, war ich schon unlängst am beten- für den Piloten und meine Mitflieger-Passagiere (etliche Kinder und nich wenige Babys- habe ich zuvor auch noch nie erlebt)…

…und so tauchten wir erneut in die Nebeldecke ein, „brachen hindurch“ und setzten gekonnt zur Landung an. WIR waren alle erleichter und freuten uns ungemein an dem Können des Piloten und klatschten spontan (wie ichs eher von der Russischen Airline „Aeroflot“ kannte und eigentlich nicht bei der Swiss ?

Als wir ausstiegen, standen wie üblich, das Flugpersonal am Ausgang und verabschiedeten due Fluggäste, als ich meinte auch einen der Piliten dabei stehen gesehen zu haben. Dieser war etwas angespannt im Gesichtsausdruck, als ich ihm freundlich mit Gestick vermittelte „Super Job gemacht!!“

 

 

 

Am Abend besuchte ich dann das „ihop“ (international house of prayer) in Sko*pje. Die Menschen die ich da traf hatte ich zuvor noch nie gesehen. Lediglich mit Trajcha hatte ich davor über Freundes Freunde eine Nummer bekommen uns so mit ihm via sms kommunitiert, damit ich die Location dann auch finden konnte…
Es war, wie ich es schon oft erlebt habe im Ausland, als würde ich sie (die „Glaubensgeschwister“) schon lange kennen. Wir waren sobald eine Einheit in der Prayer- & Worshiptime.

Es waren zwei herzbewegende und zu Tränenrührende Stunden der Anbetung und des Gebetes- halle-lu-JAH!

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Eine Gedenkfeier für Toše Proeski

 

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Zur Gedenkfeier von Toše Proeski sind hunderte bis Tausend vowiegend junge Mazedonier zu einem Konzert auf Grossleinwand nach skopje gekommen. Die Strassen waren gefüllt von Menschen Bild: Noch bis in die spaten Abendstunden war die Leute unterwegs…

 

 

 

Ein paar Eindrücke von meinem ersten Hostel in Sko*pje:

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Aqurium, Cheminé, Klavier und Fernseher im Wohnzimmer – Alles da

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Kajütenbetter sind in Hostels. nicht nur hierzulande, standart.

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Ein 4er Zimmer für mich alleine? Das nehm ich!

 

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Ene abschliessbare Schublade unter dem Bett und einen Schrankteil_ Das müsste reichen…